Smartphone-KI ist für ein Drittel bereits Alltag
Das Smartphone ist Medienzentrale, Spielkonsole, Navisystem, Shopping-Center und mehr. Jetzt kommt eine neue Funktion hinzu: persönlicher KI-Assistent. Schon heute nutzt mehr als ein Drittel (38 Prozent) KI-Funktionen auf dem eigenen Smartphone regelmäßig, bei den unter 30-Jährigen sind es sogar mehr als die Hälfte (54 Prozent). 33 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer wären bereit, für umfangreiche KI-Funktionen einen Aufpreis für ihr Gerät zu bezahlen.
Aktuell nutzen 86 Prozent der über 16-Jährigen in Deutschland ein Smartphone – alle privat, 49 Prozent auch beruflich. Von den unter 30-Jährigen nutzt praktisch jeder und jede ein Smartphone (100 Prozent), ähnlich bei den 30- bis 49-Jährigen (98 Prozent) sowie den 50- bis 64-Jährigen (96 Prozent). Bei den über 65-Jährigen sind es hingegen lediglich 53 Prozent.
Smartphones werden immer länger genutzt, der schnelle Gerätewechsel wird seltener. Nur noch rund ein Drittel (32 Prozent) nutzt privat ein Smartphone, das höchstens ein Jahr alt ist – 2021 waren es noch doppelt so viele. 33 Prozent verwenden ihr Gerät zwei bis drei Jahre, weitere 8 Prozent drei bis vier Jahre und weitere 4 Prozent länger als vier Jahre. Insgesamt nutzen damit 45 Prozent ihr Smartphone länger als zwei Jahre.
Alle Inhalte auf einen Blick:
- Deutscher Markt für Smartphones 2022 - 2026
- Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer in Deutschland
- Smartphone-Wunschpreis, Wahlkriterien & Nutzungsdauer
- KI-Funktionen im Smartphone: Nutzung
- Auswahlkriterien für Mobilfunkanbieter
- Anspruch an Mobilfunkausbau
Die Prognosen zum Markt für Smartphones basieren auf Daten von Bitkom Research und Research2Guidance. Grundlage der Angaben zur Nutzung von Smartphones und Mobilfunk ist eine Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 861 Personen, die ihr Smartphone privat nutzen. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 1 bis KW 5 2026 statt. Die Gesamtumfrage ist repräsentativ.
