Freude ist beliebtestes Emoji-Gefühl
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Emojis rund um Lachen & Freude liegen auf Platz 1
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89 Prozent nutzen Emojis – 62 Prozent in jeder oder der Mehrzahl ihrer Nachrichten
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43 Prozent verstehen nicht immer, was einzelne Emojis bedeuten
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Am 17. Juli ist World Emoji Day
Berlin, 16. Juli 2026 – Die Deutschen setzen in ihren Nachrichten vor allem auf gute Laune: Emojis rund um Lachen & Freude sind in diesem Jahr die beliebtesten Emoji-Motive. 12 Prozent der Emoji-Nutzerinnen und -Nutzer nennen sie als Favoriten. Auf Platz 2 folgen Liebe & Herzen mit 11 Prozent, dahinter Gesten & Hände wie Daumen hoch, Klatschen oder Winken mit 8 Prozent sowie Ironie & Sarkasmus mit 7 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.004 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom anlässlich des World Emoji Days am 17. Juli.
„Emojis zeigen, wie wir in Chats, Kurznachrichten und sozialen Medien Stimmung, Nähe oder auch Ironie ausdrücken“, sagt Dr. Sebastian Klöß, Experte für Consumer Technology beim Bitkom. „Digitale Kommunikation ist in den letzten Jahren noch schneller, kürzer und informeller geworden, aber sie soll trotzdem persönlich und emotional bleiben.“
Emojis sind dabei fest im digitalen Alltag verankert. 9 von 10 (89 Prozent) nutzen sie generell, 26 Prozent sogar in jeder ihrer Nachrichten, weitere 36 Prozent in der Mehrzahl ihrer Nachrichten. 20 Prozent verwenden Emojis zumindest in wenigen Nachrichten, 7 Prozent kaum. Besonders selbstverständlich ist die Emoji-Nutzung bei Jüngeren: Unter den 16- bis 29-Jährigen verwenden 36 Prozent Emojis in jeder Nachricht, weitere 43 Prozent in der Mehrzahl ihrer Nachrichten. Bei den ab 65-Jährigen sind es 14 Prozent beziehungsweise 26 Prozent. Gleichzeitig nutzen 26 Prozent der Älteren gar keine Emojis.
Zugleich sind Emojis nicht immer eindeutig. 43 Prozent der Befragten sagen, ihnen sei nicht immer klar, was einzelne Emojis bedeuten. Unter den 75-Jährigen und Älteren sind es sogar 52 Prozent. 41 Prozent freuen sich, wenn neue Emojis erscheinen, 39 Prozent finden dagegen, dass Emojis im Berufsleben nichts verloren haben. Gut jede und jeder Vierte (26 Prozent) ist von Emojis genervt. „Emojis können Missverständnisse verhindern, oder auch neue schaffen“, so Klöß. „Ein lachendes Gesicht kann freundlich gemeint sein, ironisch wirken oder im falschen Kontext unpassend sein. Gerade im Job gilt deshalb: Emojis bewusst einsetzen und wichtige Botschaften klar ausformulieren.“
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 17 bis KW 21 2026 statt. Die Gesamtumfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Wie häufig nutzen Sie Emojis“, „Was ist Ihr Lieblings-Emoji“ und „Inwieweit treffen die folgenden Aussagen zu Emojis auf Sie zu?“
